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Feigenbaum (Ficus carica) VIOLETTE DE SOLLIÈS

Feigenbaum (Ficus carica) VIOLETTE DE SOLLIÈS
Neu
Feigenbaum (Ficus carica) VIOLETTE DE SOLLIÈS
Spezifikationen
Verkaufshöhe50cm
Topf2,5l
Verkaufen als2 Jahre alt
ReifezeitSeptember/Oktober
Die Standardlieferzeit für Deutschland beträgt 3-5 Werktage. (außer Waren „Auf Bestellung“)
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Preise
39.00€
Exkl. Steuer: 34.51€
  • Verfügbarkeit: Auf Lager
  • Model: Ficus carica

Feigenbaum - Sorte 'Violette de Solliès'

'Violette de Solliès' (technisch aus der Linie Bourjassotte noire stammend) ist ein absolutes Juwel Südfrankreichs und ein wahres Gourmet-Erlebnis. Diese Sorte ist in der Feigenwelt ein Begriff – sie ist die einzige Feigensorte in Frankreich, die den prestigeträchtigen AOC/AOP-Status erhalten hat. Sie ist die ideale Wahl für Züchter in wärmeren Regionen, die eine Feige mit einem unverwechselbaren, erstklassigen Geschmacksprofil suchen.


Feigenbaum (Ficus carica) 'Violette de Solliès'

Der Feigenanbau in der Region Solliès reicht bis in die Antike zurück. Im Juni 2006 erhielt sie den französischen AOC-Status und ist seit Januar 2012 EU-weit unter dem AOP-Siegel (Appellation d'Origine Protégée) geschützt. Den Namen "Figue de Solliès AOP" dürfen nur Feigen tragen, die in 15 bestimmten Gemeinden des Departements Var angebaut und verarbeitet werden.

Hauptvorteile der Sorte:

  • Prestigeträchtiger Status: Die einzige Feige in Frankreich mit AOC/AOP-Status.
  • Weltberühmter Geschmack: Komplexer Geschmack mit Noten von Erdbeeren, Melone, Rhabarber und Blumen.
  • Hochwertige Früchte: Große, fleischige und extrem süße Früchte (min. 14° Brix).
  • Schneller Ertragsbeginn: Schnelles Wachstum und erste Ernte bereits 1-2 Jahre nach der Pflanzung.
  • Selbstbefruchtung und Ertrag: Benötigt keinen Befruchter und erreicht hohe Erträge (4,5 - 7 kg pro Pflanze und mehr).
Detaillierte Sortenbeschreibung: Pflanze
  • Wuchs und Erziehung: Wächst sehr schnell und kräftig. Traditionell als Hohlkrone (Becherform) erzogen, was die Ernte direkt vom Boden ohne Leitern ermöglicht.
  • Blätter: Sie sind riesig, oft mit "Esstellern" verglichen, was der Pflanze ein ausgeprägtes tropisches Aussehen verleiht.
  • Winterhärte: Eingestuft in die USDA-Zone 7. Ausgereiftes Holz verträgt kurzzeitige Temperaturabfälle auf -15 °C bis -17 °C. In unseren Breiten wird die Kübelhaltung mit kühler Überwinterung oder ein gründlicher Winterschutz bei Auspflanzung empfohlen.
Früchte und Geschmacksprofil
  • Aussehen und Form: Die Früchte haben einen Durchmesser von mindestens 40 mm, eine charakteristische Wassertropfenform, sind leicht abgeflacht und haben einen langen Stiel.
  • Farbe und Schale: Die Schale ist dünn, flexibel und widerstandsfähig, dunkelviolett bis schwarz, leicht gerippt mit einer attraktiven wachsartigen Bereifung.
  • Fruchtfleisch und Textur: Leuchtend rotes Fruchtfleisch, das an Erdbeermarmelade erinnert, mit vielen feinen Samen. Die Textur ist glatt, glänzend und zergeht förmlich auf der Zunge.
  • Geschmack und Aroma: Elegant ausgewogen (süß-säuerlich) mit einem Zuckergehalt von min. 14° Brix. Das komplexe Profil vereint Noten von Wasser- und Honigmelone, Erdbeeren, Rhabarber und feinen blumigen Nuancen.
Anbaueigenschaften und Agrotechnik
  • Reifezeit und Ertrag:
    • Ertragstyp und Erntezeit: Bildet nur eine (Haupt-Herbst-) Ernte. In unseren Breiten reift sie meist von September bis Oktober.
    • Ernte und Befruchtung: Feigen reifen nach dem Pflücken nicht nach, sie müssen in voller Reife geerntet werden. Die Sorte ist selbstbefruchtend (parthenokarp).
  • Standortansprüche:
    • Standort: Für eine perfekte Reifung benötigt sie mindestens 8 Stunden direkte Sonne täglich und einen geschützten, warmen Standort.
    • Gesundheit (FMV): Sie ist Träger des gutartigen Feigenmosaikvirus (FMV). Die Symptome (gelbe Flecken) verschwinden meist nach der Einwurzelung im Freiland und beeinträchtigen die Fruchtqualität nicht.
  • Lagerung und Verwendung: Ideal für den Frischverzehr. Im Kühlschrank 1 Woche haltbar, sehr gut zum Einfrieren geeignet. Auch hervorragend für die häusliche Sonnentrocknung.

Nachteile der Sorte:

  • Fehlende Sommerernte: Bildet keine Sommerernte (Breba), verlässt sich nur auf die Herbsternte.
  • Spätere Reifung: Erfordert einen langen, warmen Herbst oder den Anbau im Gewächshaus/Folientunnel.
  • Transportempfindlichkeit: Die Früchte sind bei voller Reife sehr weich und schwer zu transportieren.
  • Winterschutz: In kälteren Regionen (unter -15 °C) ist Winterschutz oder Kübelhaltung erforderlich.

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