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Feigenbaum (Ficus carica) MADELEINE DES DEUX SAISONS

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Feigenbaum (Ficus carica) MADELEINE DES DEUX SAISONS
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Feigenbaum (Ficus carica) MADELEINE DES DEUX SAISONS
Spezifikationen
Verkaufshöhe80-100cm
Topf2,5L
Verkaufen als2 Jahre alt
ReifezeitSeptember/Oktober
Die Standardlieferzeit für Deutschland beträgt 3-5 Werktage. (außer Waren „Auf Bestellung“)
Wir versenden Waren am Montag, Dienstag, Mittwoch, nach Absprache auch Donnerstag oder Freitag.
Preise
39.00€
Exkl. Steuer: 34.51€
  • Verfügbarkeit: Auf Lager
  • Model: Ficus carica

Feigenbaum - Sorte 'Madeleine des Deux Saisons'

'Madeleine des Deux Saisons' ist eine edle französische Sorte, die ein Stück echter königlicher Geschichte und ästhetischer Perfektion in Ihren Garten bringt. Diese winterharte und reich tragende Feige ist weltweit bekannt für ihre wunderschönen, goldbraun gestreiften Früchte und ihr leuchtend rotes Fruchtfleisch. Sie ist die ideale Wahl für Züchter, die eine perfekte Harmonie zwischen der visuellen Schönheit des Baumes, höchster Fruchtqualität und zuverlässigen Erträgen auch in kühleren Klimazonen suchen.


Feigenbaum (Ficus carica) 'Madeleine des Deux Saisons'

Die Sorte stammt aus der historischen französischen Region Anjou. Sie erfreute sich am französischen Hof großer Beliebtheit, wo König Ludwig XIV. sie in großem Stil direkt in den Gärten von Versailles anbauen ließ. Sie ist auch unter dem Synonym "Angélique" (Die Engelhafte) bekannt, dank ihres göttlichen Geschmacks und ihrer Zähigkeit in kühleren Klimazonen. Der Name "Madeleine" selbst bezieht sich auf das berühmte französische Biskuitgebäck, das König Ludwig XV. nach der hervorragenden Köchin Madeleine Paulmier benannte. Der Zusatz "des Deux Saisons" weist auf ihre Fähigkeit hin, zweimal im Jahr Früchte zu tragen.

Hauptvorteile der Sorte:

  • Attraktives Aussehen: Wunderschöne goldbraun gestreifte Früchte mit leuchtend rotem Fruchtfleisch.
  • Hervorragender Geschmack: Intensiv süßer und frischer fruchtiger Geschmack.
  • Zweimal tragend: Trägt zweimal im Jahr (Bifère) mit einer sehr frühen Sommerwelle.
  • Hohe Winterhärte: Ausgereiftes Holz verträgt Fröste bis -15 °C, hervorragend an kühleres Klima angepasst.
  • Selbstbefruchtung: Die Sorte ist parthenokarp und sehr ertragreich.
  • Historischer Wert: Königliches Erbe direkt aus den Gärten von Versailles.
Detaillierte Sortenbeschreibung: Pflanze
  • Wuchs und Habitus: Der Baum ist mittelstark bis kräftig wachsend. Im Gegensatz zu vielen ausladenden Feigen hat er von Natur aus einen aufrechten Wuchs. Im Freiland erreicht er eine Höhe von 2,5 – 4 Metern.
  • Erziehung: Reagiert sehr gut auf einen auslichtenden Frühjahrsschnitt und die Formierung der Krone in die gewünschte Form.
Früchte und Geschmacksprofil
  • 1. Ernte (Sommer / Breba): Gehört zu den sehr frühen Sommerfeigen, reift ab Anfang August am Vorjahresholz. Die Früchte sind groß, prall und rund (100 – 120 g). Die glänzende Schale hat eine cremerosa Farbe mit goldbraunen Streifen. Das leuchtend rote Fruchtfleisch hat einen intensiv süßen und frischen fruchtigen Geschmack.
  • 2. Ernte (Haupternte im Herbst): Reift von Mitte September bis Oktober an neuen Trieben. Die Früchte sind etwas kleiner (70 – 80 g), flacher und ohne ausgeprägten Hals. Diese Welle ist in der Regel deutlich reicher und geschmacklich sehr konzentriert.
Anbaueigenschaften und Agrotechnik
  • Befruchtung: Die Sorte ist parthenokarp (selbstbefruchtend) und gehört zur adriatischen botanischen Gruppe. Die Früchte entwickeln sich ohne die Notwendigkeit einer Bestäubung durch die Feigenwespe.
  • Widerstandsfähigkeit und Ansprüche:
    • Winterhärte und Pflanzung: Hoch (bis -15 °C). Pflanzen Sie 2- bis 3-jährige Bäume ins Freiland. In kühleren Lagen Stamm und Krone mit Vlies schützen, bis der Stamm eine Dicke von 6 – 7 cm erreicht hat.
    • Gesundheit: Zeigt eine hervorragende Gesamtvitalität, robuste Gesundheit von Holz und Blättern und leidet nicht unter gängigen Schädlingen.
  • Agrotechnik und Schnitt (Tipp für aufrechte Sorten): Aufgrund des von Natur aus aufrechten Wuchses wird das sommerliche Pinzieren (Entspitzen) der jungen grünen Triebe im Juni dringend empfohlen. Dadurch stoppt der Baum das Höhenwachstum, die Krone verzweigt sich in die Breite und die Energie wird in die Fruchtreife gelenkt.

Nachteile der Sorte:

  • Erziehungsaufwand: Der aufrechte Wuchs erfordert regelmäßiges Pinzieren im Sommer, sonst "flieht" der Baum in die Höhe auf Kosten der Seitentriebe und Früchte.
  • Winterschutz: Jungpflanzen benötigen in den ersten Jahren nach der Auspflanzung ins Freiland einen gründlichen Winterschutz.

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