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Weinrebe ZILGA

Weinrebe ZILGA
Weinrebe ZILGA
Spezifikationen
Verkaufshöhe50cm
TopfC2
ReifezeitAugust
Die Standardlieferzeit für Deutschland beträgt 3-5 Werktage. (außer Waren „Auf Bestellung“)
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Preise
24.90€
Exkl. Steuer: 22.04€
  • Verfügbarkeit: Auf Lager
  • Model: Vitis

Weinrebe (Vitis sp.) - Sorte 'Zilga'

'Zilga' ist eine legendäre und hochgeschätzte lettische Rebsorte, die buchstäblich eine neue Ära des Weinbaus in nordischen und kalten Klimazonen eingeläutet hat. Sie ist ein absoluter Champion in der Frosthärte und übersteht selbst die strengsten Winter problemlos.


Weinrebe (Vitis sp.) 'Zilga'

Dank ihres üppigen Wachstums, ihrer Anspruchslosigkeit und ihrer schönen Belaubung ist sie eine ideale Sorte nicht nur für die Ernte, sondern auch für die vertikale Begrünung von Pergolen und Pavillons in Gebieten, in denen andere Rebsorten nicht überleben würden.

Hauptvorteile der Sorte:

  • Extreme Frosthärte (bis -40 °C) – ausgewachsene Rebstöcke müssen im Winter nicht abgedeckt werden.
  • Sehr frühe Reifung (Ende August).
  • Hoher und stabiler Ertrag (selbstfruchtbar).
  • Beeren platzen nicht.
  • Üppiger Wuchs – ideal für Pergolen und Pavillons.
  • Interessanter süßer Geschmack mit Blaubeeraroma.
Herkunft und Züchtung
  • Herkunft: Lettland (Gemeinde Dviete). Die Sorte wurde von dem berühmten lettischen Züchter Pauls Sukatnieks gezüchtet, der sich ab 1959 der Kreuzung von Reben für die Freilandbedingungen des Nordens widmete. Die Sorte ist in Lettland erfolgreich registriert (seit 2000) und in Schweden als Marke geschützt. Heute wird sie häufig in Skandinavien, Weißrussland, Russland und sogar in den USA (Minnesota) angebaut.
  • Genetik (Kreuzung): Es handelt sich um eine sehr komplexe interspezifische Hybride, die Gene der amerikanischen Rebe (Vitis labrusca), der Amurrebe (Vitis amurensis) und der europäischen Rebe (Vitis vinifera) vereint. Genauer Stammbaum: 'Jubilej Novgoroda' x ('Dvietes Zilā' x 'Smugljanka').
Detaillierte Sortenbeschreibung: Pflanze
  • Wuchs: Der Rebstock wächst extrem stark und üppig. Die Triebe reifen (verholzen) sehr gut und rechtzeitig, was für ihr Überleben im Winter entscheidend ist.
  • Blätter: Sie sind mittelgroß. Dank des dichten Wachstums eignet sich die Sorte perfekt für die vertikale Begrünung (Beschattung).
Früchte und Geschmacksprofil
  • Trauben: Sie sind mittelgroß mit einem Gewicht von 100 bis 200 g. Sie sind relativ dicht (kompakt) und ein großer Vorteil ist, dass die Beeren darin nicht platzen.
  • Beeren: Sie sind klein bis mittelgroß (Gewicht 2,1 bis 3 g) und rund. Sie haben eine dunkelblaue Farbe, die mit einem ausgeprägten hellen Wachsüberzug (Bereifung) bedeckt ist. Sie enthalten 3 bis 5 Samen.
  • Schale und Textur: Die Schale ist dick. Typisch für diese Sorte ist der sogenannte "Slip-Skin"-Effekt (ein Erbe von V. labrusca) – beim Essen löst sich die dicke Schale leicht wie ein "Säckchen" vom Fruchtfleisch.
  • Geschmack und Saft: Der Saft ist hellviolett. Der Geschmack ist angenehm süß, lecker, mit einem spezifischen, aber nur dezent ausgeprägten "Fuchston" (typisch für V. labrusca) und einem zarten Aroma, das an Blaubeeren erinnert.
Anbaueigenschaften und Agrotechnik
  • Reifung und Ertrag:
    • Erntezeitpunkt: Es handelt sich um eine sehr frühe Sorte. Die Trauben reifen bereits Ende August bis Anfang September.
    • Ertrag: Die Sorte ist selbstfruchtbar. Sie ist äußerst ertragreich und liefert auch unter schlechteren Anbaubedingungen stabile, jährliche Erträge.
    • Verwendung: Universell. Die Trauben eignen sich hervorragend für den Frischverzehr, aber überraschenderweise lässt sich daraus auch ein guter Wein herstellen.
  • Resistenz und Ansprüche (Schlüsseleigenschaften):
    • Frosthärte (Extrem): Dies ist die frosthärteste Sorte aus der Werkstatt von P. Sukatnieks. Das alte Holz verträgt Fröste bis zu -40 °C.
    • Winterschutz: Im Gegensatz zu anderen Sorten muss eine ausgewachsene 'Zilga' im Winter weder abgedeckt noch vom Spalier abgenommen werden.
    • Krankheiten: Obwohl sie in der Praxis in kälteren Regionen als widerstandsfähig erscheint, weisen Fachtexte darauf hin, dass die Sorte genetisch mittel anfällig für Falschen Mehltau (Plasmopara viticola) und Echten Mehltau (Uncinula necator) ist. In wärmeren und feuchteren Jahren kann sie daher einen Bio-/Fungizidschutz erfordern.

Nachteile der Sorte:

  • Dicke Schale, die sich beim Essen vom Fruchtfleisch löst ("Slip-Skin"), was möglicherweise nicht jedem gefällt.
  • Samen in den Beeren (3-5 Stück).
  • Mittlere Anfälligkeit für Falschen und Echten Mehltau (erfordert die Überwachung der Blattgesundheit).
  • Kleinere Trauben und Beeren im Vergleich zu modernen Tafeltrauben.

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