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Feigenbaum (Ficus carica) DORÉE

Feigenbaum (Ficus carica) DORÉE
Neu
Feigenbaum (Ficus carica) DORÉE
Spezifikationen
Verkaufshöhe50cm
Topf2,5l
Verkaufen als2 Jahre alt
ReifezeitSeptember/Oktober
Die Standardlieferzeit für Deutschland beträgt 3-5 Werktage. (außer Waren „Auf Bestellung“)
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Preise
39.00€
Exkl. Steuer: 34.51€
  • Verfügbarkeit: Auf Lager
  • Model: Ficus carica

Feigenbaum - Sorte 'Dorée' (Ficus carica)

Die Sorte 'Dorée', weithin bekannt unter dem klangvollen Namen „Goldener Tropfen“ (Goutte d'Or), ist eine der edelsten und ältesten historischen Feigensorten Frankreichs. Sie verkörpert puren mediterranen Luxus: Sie vereint hohe Ertragskraft und eine solide Frosthärte mit einem unvergleichlich zarten, honigsüßen Geschmack. Dank ihres natürlich kompakten Wuchses und der extrem frühen Reife der Sommerfeigen ist sie die perfekte Wahl für Gärtner in Mitteleuropa, die ihre Terrasse oder eine geschützte Gartenecke in ein goldenes Fruchtparadies verwandeln möchten.

Herkunft und Historie: Diese historische französische Sorte blickt auf eine bemerkenswerte Vergangenheit zurück. Sie passte sich über Jahrhunderte hinweg perfekt an verschiedenste Klimazonen an – von der sonnenverwöhnten Provence bis in die kühlere Region um Paris. In der Literatur wird sie auch unter den Synonymen Goutte d'Or oder Figue d'Or geführt. Erstmals beschrieben wurde sie 1667 vom französischen Pomologen Merlet. Eine hübsche historische Anekdote: Frühere Autoren verglichen die vielen feinen Haarrisse auf der dünnen Schale vollreifer Früchte mit dem „zerrissenen Mantel eines Bettlers“.

Die größten Vorteile der Sorte:

  • Extrem frühe Ernte: Die Sommerfeigen reifen bereits ab Anfang Juli zuverlässig aus.
  • Königlicher Geschmack: Honigsüßes Aroma mit einer seidigen, auf der Zunge schmelzenden Konsistenz.
  • Optisches Reifezeichen: Bei Vollreife tritt am Auge der Frucht ein glänzender Tropfen dicker Sirup hervor.
  • Kompakter Habitus: Bleibt handlich und eignet sich daher hervorragend für große Kübel auf Terrassen.
  • Gute Frosthärte: Ausgewachsenes Holz widersteht Frösten von bis zu -16 °C.
  • Vielseitig verwendbar: Die Herbsternte eignet sich exzellent zum Dörren und Trocknen.
  • Selbstbefruchtend: Parthenokarpe Sorte mit sehr frühem Ertragsbeginn.

Detaillierte Sortenbeschreibung

Wuchs und Laub

  • Habitus: Die Pflanze wächst mittelstark, bildet aber von Natur aus eine eher kompakte und leicht ausladende Krone (Höhe und Breite liegen meist bei 2 bis 3 Metern). Wegen dieser moderaten Maße ist sie eine Idealbesetzung für die dauerhafte Kübelhaltung.
  • Blätter: Eher mittelgroß bis kleiner, meist typisch 3- bis 5-lappig eingeschnitten.
  • Ertragsbeginn: Trägt erstaunlich früh – die ersten Feigen können oft schon im 2. bis 3. Jahr nach dem Einpflanzen geerntet werden.

Früchte und Aroma – Zwei Ernten

  • Das Geheimnis des goldenen Tropfens: Sobald die Feige ihre absolute Vollreife erreicht, sondert das halboffene Auge (Ostiolus) einen Siruptropfen ab. Dies ist das verlässlichste optische Signal dafür, dass die Frucht ihren maximalen Zuckergehalt erreicht hat.
  • Erste Ernte (Sommer / Breba): Reift sehr früh ab Anfang Juli am zweijährigen Holz. Diese Feigen sind groß (85 – 100 g), birnenförmig gestreckt und haben ein leicht geöffnetes Auge. Die zarte Schale ist goldgelb mit zartrosa Schimmer. Das lachsfarbene bis bernsteinfarbene Fruchtfleisch besitzt nur wenige Kerne und ist honigsüß.
  • Zweite Ernte (Herbst-Haupternte): Erscheint an den neuen Trieben von Mitte August bis Oktober. Die Früchte sind etwas kleiner (70 – 80 g) und runder. Die Schale leuchtet intensiv goldfarben, während das zartrosa bis erdbeerrote Innere einen dichten, konzentrierten Geschmack bietet.

Anbau und Pflege

  • Befruchtung: Die Sorte gehört zur adriatischen Gruppe und ist partenokarp (selbstbefruchtend). Sie benötigt keine Feigenwespe zur Fruchtbildung.
  • Winterhärte und Pflanzung: Frosthart bis -16 °C. Setzen Sie vorzugsweise 2- bis 3-jährige Bäumchen ins Freiland. In kühleren Gegenden sollte der Stamm im Winter geschützt werden, bis er eine Stärke von 6 bis 7 cm erreicht hat.
  • Vorteil für kühlere Regionen: Da die erste Ernte bereits Anfang Juli reift, zählt sie zu den frühesten Feigen überhaupt. Das garantiert selbst in kühleren Regionen voll ausgereifte Früchte, lange bevor die ersten herbstlichen Kälteeinbrüche drohen.

Nachteile der Sorte:

  • Empfindliche Schale: Die Schale ist sehr dünn und neigt bei Vollreife oder plötzlichem Starkregen zum Aufplatzen.
  • Halboffenes Auge: Die Sommerfrüchte besitzen ein offeneres Auge, wodurch bei lang anhaltendem Regen Feuchtigkeit ins Innere dringen kann.
  • Druckempfindlichkeit: Die weichen Feigen sind nicht gut transportfähig und schmecken am besten frisch vom Baum genossen.

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