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Feigenbaum (Ficus carica) DALMATIE

Feigenbaum (Ficus carica) DALMATIE
Neu
Feigenbaum (Ficus carica) DALMATIE
Spezifikationen
Verkaufshöhe60-80cm
Topf2,5l
Verkaufen als2 Jahre alt
ReifezeitSeptember/Oktober
Die Standardlieferzeit für Deutschland beträgt 3-5 Werktage. (außer Waren „Auf Bestellung“)
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Preise
39.00€
Exkl. Steuer: 34.51€
  • Verfügbarkeit: Auf Lager
  • Model: Ficus carica

Feigenbaum - Sorte 'Dalmatie' (Ficus carica)

Die Sorte 'Dalmatie' ist der Inbegriff für riesige Früchte und eine beispiellose Wetterfestigkeit. Diese adriatische Schönheit mit ihrem atemberaubend dekorativen Laub gehört zur absoluten Elite für den Feigenanbau in Mitteleuropa. Ihre größte Stärke ist die extreme Nässetoleranz: Die gewaltigen Früchte platzen und faulen selbst bei anhaltendem Herbstregen nicht auf. Gepaart mit ihrem kompakten Wuchs ist sie die ideale Wahl für kleinere Gärten, Vorgärten und die dauerhafte Kübelhaltung auf der Terrasse.

Herkunft und Sortenreinheit: Diese Sorte stammt von der kroatischen Adriaküste, genauer gesagt von der sonnigen Insel Hvar (historisch als Lesina bekannt). In der Fachliteratur begegnet man ihr auch unter den Namen San Piero, Du Japon oder Blanche Navello. Wichtiger Hinweis: Im europäischen Handel werden unter dem Namen „Dalmatie“ gelegentlich zwei verschiedene Feigentypen angeboten. Diese Beschreibung bezieht sich ausschließlich auf die echte, grünfrüchtige Selektion, die 1904 erstmals vom renommierten Botaniker Trabut beschrieben wurde.

Die wichtigsten Vorteile dieser Sorte:

  • Kolossale Früchte: Bringt Feigen mit einem Spitzen-Einzelgewicht von bis zu 150 g und einem dichten, honigsüßen Aroma hervor.
  • Unübertroffen regenfest: Die Schale platzt bei Feuchtigkeit nicht auf; Regenfälle machen das Fruchtfleisch lediglich noch saftiger.
  • Starke Frosthärte: Dank der sehr schnellen Holzausreife im Sommer übersteht die Pflanze harte Winter mühelos.
  • Kompakte Statur: Durch den moderaten Wuchs perfekt für beengte Gartenflächen und große Pflanzkübel geeignet.
  • Exotischer Blickfang: Gewaltige, tief eingeschnittene Schmuckblätter verleihen dem Strauch ein fast palmenartiges Aussehen.
  • Selbstbefruchtend: Gehört zur adriatischen Gruppe (parthenokarp) und benötigt keinen Bestäuber.

Detaillierte Pflanzenbeschreibung

Wuchs und Laubwerk

  • Habitus: Wächst von Natur aus eher schwach, kompakt und bleibt niedrig. Der Baum hat eine charakteristische, etwas luftigere („kahlere“) Struktur, da sich die Äste nur wenig verzweigen und insgesamt weniger Blätter tragen.
  • Laub: Obwohl die Blattanzahl geringer ist, sind die einzelnen Blätter gigantisch groß und extrem tief geschlitzt – sie wirken wie weit geöffnete Hände. Wegen dieses Wuchsbildes ist 'Dalmatie' ein Lieblingsobjekt moderner Landschaftsarchitekten.

Früchte und Geschmack – Zwei Erntewellen

  • Erste Ernte (Sommer / Breba): Bildet sich am zweijährigen Holz. Die Früchte sind gewaltig groß (120 – 150 g) und haben eine längliche Birnenform. Sie reagieren jedoch recht empfindlich auf starke Temperaturschwankungen im Frühjahr, die zum Fruchtfall führen können.
  • Zweite Ernte (Herbst-Haupternte): Reift an den neuen Jahrestrieben heran. Diese Feigen sind mit 100 – 120 g immer noch enorm groß und wirken an dem kleinen Strauch fast unwirklich gigantisch.
  • Fruchtqualität: Die gelbgrüne Schale umschließt ein tiefrotes, außergewöhnlich dichtes und honigsüßes Fruchtfleisch. Bei Vollreife tritt am Auge (Ostiolus) ein glänzender Nektartropfen hervor.

Pflege und gärtnerische Erfolgsgeheimnisse

  • Nässeresistenz: Das wertvollste Merkmal. Während andere Feigensorten bei Herbstnässe rasch aufplatzen und schimmeln, bleibt die Frucht von 'Dalmatie' intakt und wird lediglich extra saftig.
  • Winterhärte: Ältere Pflanzen widerstehen Frösten bis -15 °C problemlos. Im Frühling startet das Wachstum eher gemächlich, dafür reifen und verholzen die Triebe im Sommer extrem zügig ab.
  • Profi-Trick (Ausbrechen der Breba-Feigen): Da die Haupternte spät im Herbst reift, empfiehlt es sich, die kleinen Sommerfeigen (Breba) im Frühstadium (etwa erbsengroß) von Hand abzubrechen. Dieser Schritt spart der Pflanze enorme Energie und verfrüht die Reife der Haupternte um ganze 1 bis 3 Wochen!
  • Triebkontrolle: Brechen Sie im Hochsommer überschüssige grüne Geiztriebe aus, damit die gesamte Kraft in die Fruchtreife fließt.

Nachteile der Sorte:

  • Empfindliche Breba-Ernte: Die Sommerfrüchte neigen bei turbulentem Frühlingswetter mit starken Temperaturstürzen zum Abwerfen.
  • Späte Herbsternte: In kühleren Lagen ist das Ausbrechen der Sommerfeigen und Ausdünnen der Triebe Pflicht, damit die Früchte rechtzeitig reifen.
  • Lichter Kronenaufbau: Die geringe Verzweigung verleiht dem Strauch ein etwas spärlicheres, architektonisches Erscheinungsbild.
  • Fruchtfarbe: Die grüngelbe Färbung macht es Einsteigern oft schwer, die optimale Vollreife auf den ersten Blick zu erkennen.

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